Kanadische Studie: Viele Teenager verwenden Steroide

Kanadische Studie: Viele Teenager verwenden Steroide

Dass der Testosteronmangel durch den Anabolika-Gebrauch noch nicht so gut erforscht ist, liegt den Forschenden zufolge unter anderem daran, dass der Testosteronspiegel im Blut im Tagesverlauf und je nach Körperbau stark schwanken kann. Rasmussen und sein Team mussten sich also zunächst auf die Suche nach einem stabileren Biomarker für die Hodenfunktion machen, http://www.marble.co.jp/steroidmissbrauch-im-profisport-die-hitzige/ damit die Daten, die sie erheben, vergleichbar werden. Letztendlich hätten sie ein Eiweiß aus den sogenannten Leydig-Zellen – also den Zellen im Hoden, die das Testosteron produzieren – identifiziert, erklärte der Endokrinologe. INSL3 ist demnach ein stabiler Biomarker, anhand dessen das Team Rückschlüsse auf die Funktionsfähigkeit der Hoden gezogen hat.

  • Durch genetische und biochemische Experimente konnte ein Helferprotein gefunden werden, das nur dann an den Rezeptor bindet, wenn dieser ein Brassinosteroid erkannt hat [5, 6].
  • Die Hauptaufgabe der Brassinosteroide ist es, Wachstum und Entwicklung der Pflanze zu steuern.
  • Unfruchbarkeit ist ein charakteristischer Steroid-Effekt bei chronischer Anwendung hoher Dosen.
  • Ihre Ergebnisse deuten darauf hin, so das dänische Forschungsteam, dass ehemalige Anabolika-Konsumenten auch später im Leben noch ein erhöhtes Risiko für Hypogonadismus haben könnten.
  • Bis zu einem Viertel der befragten Steroidkonsumenten berichteten von Anzeichen von Abhängigkeit, einschließlich Heißhunger oder dem starken Wunsch, wieder Steroide zu nutzen.

Darüber hinaus gaben 20% an, mehr oder länger als geplant Steroide verwendet zu haben. Das pharmakologische Wissen über diese Substanzen basiert meist auf subjektiven Erfahrungen. Häufig wird erst das Auftreten von Nebeneffekten für das Einsetzen der anabolen Wirkung gehalten. Durch den einfachen Zugang zu diesen Substanzen hat das Anabolikaproblem eine breite Basis erreicht, zumal derartige Pharmaka auf dem Schwarzmarkt zur Verfügung stehen, und der Missbrauch kaum kontrollierbar ist. Auf der Grundlage der bisher publizierten Literatur einschließlich teilweise sehr dramatischer Einzelfallbeschreibungen, sollten Jugendliche auf das gesundheitliche Risiko hingewiesen werden.

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Erhöhungen der Transaminasen, Lactatdehydrogenase und alkalischen Phosphatase werden häufig bei Bodybuildern beobachtet [10], ebenso wie diffuse und fokale nodulare Hyperplasie. Nichtalkylierte intramuskulär injizierbare Verbindungen sind weit weniger leberschädigend [11]. Die leistungssteigernden Eigenschaften der AAS betreffen vornehmlich die Muskelmasse und -stärke in Kombination mit einem adäquaten Gewichtstraining und proteinreicher Ernährung. Zahlreiche in Tabelle 1 aufgeführte Stoffe werden in steigender Dosierung und verschiedenen Kombinationen verwendet. In dieser Verbindung ist ein Pyrazolring an den A-Ring des Sterangerüstes ankondensiert.

Ein Biomarker für die Hodenfunktion

Einer kanadischen Studie zufolge berichten etwa ein Viertel (25%) der jugendlichen und jungen erwachsenen Steroidkonsumenten über Anzeichen von Abhängigkeit. Jeder Fünfte verwendete mehr Steroide oder verwendete sie länger als geplant. Andere häufig unter Bodybuildern verwendete Substanzen sind in Abbildung 2 dargestellt. Das bereits erwähnte Nandrolon wurde zu Beginn der 50er Jahre synthetisiert und weist trotz seiner dem Testosteron sehr ähnlichen Struktur eine höhere anabole Aktivität auf.

Wir beobachten in unserer Region einen zunehmenden Gebrauch dieser Substanzen. Ziel des Artikels ist es, einen Überblick über die Chemie, Pharmakologie, Nebenwirkungen und die missbräuchliche Verwendung anaboler Steroide unter Freizeitsportlern zu geben. Von Wassereinlagerungen über Stimmungsschwankungen bis hin zu vorzeitigem Haarausfall. Missbrauch wie bei Anabolika zum Muskelaufbau ist deshalb nie zu empfehlen. Dabei kann es dramatische Folgen geben, etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder einen Schlaganfall.

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